SEO und Nachhaltigkeit: Wie man mit guten Inhalten die Umwelt schützt

Das Internet frisst Strom. Und dies nicht zu knapp. Jede Suchanfrage kostet Strom, wie die Infografik zeigt. Der CO2-Ausstoß entsteht, weil Google-Server durch Kühlung, Betrieb und Router enorme Mengen Energie verbrauchen. Schätzungen zufolge werden alle 2 Sekunden eine Tonne CO2 ausgestoßen. Tendenz steigend. Jede Suchanfrage verbraucht etwa 0,01 Gramm CO2. Google selbst nannte 2009 sogar 0,02 Gramm CO2 pro Suchanfrage. Und nicht nur die Anfragen kosten Strom, sondern der Aufruf jeder einzelnen Seite, das Laden der Bilder, eines Podcasts, der Grafiken etc. So schätzen Experten, dass sich alle 5 Jahre der Stromverbrauch des Internets verdoppelt.

Googles Stromverbrauch. Weiter geht’s

Schlüsselwörter vor dem Click zum Klicken bringen

Keywords vor dem Klick spielen von jeher eine große Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung. Darunter versteht man Wörter, die im Titel und der Meta-Description auftauchen. Jahrelang stopften man beide Stellen mit Keywords voll, da insbesondere ein Keyword im Titel für Google als starkes Signal galt, um zu zeigen, womit sich die Seite beschäftigt.

Schlüsselwörter vor dem Click zum Klicken bringen weiterlesen

Tippst du noch, oder redest du schon? SEO und Voice Search

Unter so manchem Weihnachtsbaum lag dieses Jahr ein digitaler Assistent wie Amazon Echo oder Google Home. Diese spielen dann nicht nur zum Entsetzen des Texters „Last Christmas“ oder „In der Weihnachtsbäckerei“, sondern beantworten Fragen („Alexa, wo kann ich die Krawatte umtauschen?“,) oder nehmen Bestellungen auf („Alexa, besorge mir ein Jumbo-Pack Almased“). Ändert sich durch Voice Search auch SEO? Die Antwort: bestimmt.

Tippst du noch, oder redest du schon? SEO und Voice Search weiterlesen

Sei ein Aufreißer

Teaser und SEO

Aufreißer haben in der analogen Welt nicht den besten Ruf. Ganz anders in der digitalen. Auf Nachrichtenseiten, in Facebook-Posts oder auf Retailer-Websites tummeln sich nur so die Aufreißer, als ob das Web eine italienische Strandpromenade wäre (pardon, natürlich ein fürchterliches Klischee). Die Rede ist vom Teaser. Spätestens seit dem Siegeszug des Mobilen ist der Teaser eine der wichtigsten Textgattungen geworden – auch für die Suchmaschinenoptimierung.

Teaser für SEO. Weiter im Text

Gewichtendes Gehirn – was RankBrain fürs Texten bedeutet

Viele Suchmaschinenfachfrauen und -männer sind sich einig: Googles Bemühungen um Künstliche Intelligenz (KI) führen zu einer neuen Gewichtung der Suchmaschinenergebnisse. Wie das Fachblatt t3n schon vor einiger Zeit berichtete, wird mittlerweile ein Großteil der Suchanfragen, die so jede Sekunde in die Suchmaske geschrieben oder gesprochen werden, von einem KI-System interpretiert. Google nennt dieses System hübsch RankBrain. Bis dato beantwortet das gewichtende Gehirn Suchanfragen, die noch nie zuvor gestellt wurden. Das seien – laut Google – immerhin 15 Prozent aller Anfragen. Das System helfe dabei, diese Fragen einzuordnen, um passende Ergebnisse zu liefern – wohl mit großem Erfolg. Daher geht die Branche davon aus, dass RankBrain immer weiter ausgebaut und genutzt wird.

RankBrain verändert Texten!

Google-Deutsch verwenden Trick

Online-Suchende, die Google ein komplexeres Anliegen vortragen, verfallen in eine eigentümliche Sprache. Diese besteht im Wesentlichen aus Substantiven und Infinitiven sowie einem Grundwortschatz, der aus dem Wörterbuch eines Dreijährigen entnommen ist. Manche nennen dieses Deutsch deswegen auch Google-Deutsch, eine Sprache, die ich ebenfalls anwende und beherrsche.

Google-Deutsch verwenden Trick weiterlesen

Webshops: von Hauptinhalten und doppelten Produktbeschreibungen

Für einen Webshop-Betreiber ist SEO immer noch die schönste Form des Marketings. Wer oben steht, verkauft mehr. So einfach ist die Rechnung, so richtig ist sie. Seit November hat Google mal wieder seine Bewertungskriterien modifiziert. Um es auf einen Satz einzudampfen: Die Interessen des Käufers sind das A und O. Wow!

Jetzt hole ich aus. Was viele Website-Betreiber nicht wissen: Google beschäftigt Webseitenbewerter, also real existierende Menschen, die Websites nach ihrer Qualität einschätzen. Für diese Bewerter erstellt der Konzern Richtlinien, die Quality Rater Guidelines, nach denen die Webforscher die Website qualifizieren sollen. Diese Richtlinien, schlappe 160 Seiten Text, sind eine wichtige Quelle für SEOs, da sie Einblicke in die aktuelle Denkweise von Google gewähren. Gerade just wurde eine aktualisierte Fassung veröffentlicht.

Mehr: Was meint Google?

SEO und Content-Marketing für Existenzgründer

Existenzgründer sehen SEO gerne als den Heiligen Gral des Marketings. Sie denken, Google schenkt ihnen wie von Geisterhand Kunden. Und das auch noch kostenlos. Es gibt Fälle, da ist dies in der Tat so. Seltene Fälle, sollte ich hinzufügen.

Das sieht auch Saša Ebach, Chefredakteur des neu gegründeten Content-Marketing-Magazins, so. Er erklärt in einem Interview, dass Existenzgründer weniger auf die Rankings als auf die Inhalte ihrer Website achten sollen. Ein gutes Ranking ergibt sich dann von selbst. Sicherlich ein sinnvoller Tipp.

Hier zum Interview

SEO-Texten fürs Smartphone?

Im Frühjahr wirbelte ein Google Algorithmus-Update die SEO-Welt durcheinander wie 1910 die frisch erfundene elektrische Waschmaschine schmutzige Hemden: Google verkündete ganz offiziell, dass zukünftig mobil-optimierte Websites in den organischen Suchergebnissen gegenüber nicht-mobilen Seiten bevorzugt werden. Die Reaktionen bekamen Unternehmen umgehend zu spüren: Statische Webseiten verloren einer Studie zufolge rund 10 Prozent ihres Traffics. Unternehmen, deren Website noch nicht reponsive war, begangen schleunigst, die Agentur ihres Vertrauens mit einer neuen Responsive Website zu beauftragen. Ein neues Begriffspaar war plötzlich in aller Online-Munde: Mobile First. Websites werden vom kleinsten Gerät aus gedacht. (Ganz nebenbei: Haben die Internetagenturen Google eigentlich schon Danke gesagt?).
Was bedeutet das für SEO?