Ein Wort, eine Seite?

Die vielleicht bekannteste SEO-Regel hieß oder heißt: ein Keyword, eine Seite. Jede URL soll nur auf ein Keyword optimiert werden, damit Google eine klare Ansage hat. Grundlegend falsch ist diese Regel auch heute nicht, aber in ihrer diktatorischen Bestimmtheit hat sie an Gewicht verloren. Denn mittlerweile ist Google, na ja, schlauer geworden.  Wie bereits berichtet, erkennt Google semantische Zusammenhänge immer besser. Synonyme dürfen durchaus auf einer Seite auftauchen. Für Sie heißt das, Sie müssen nicht mehr für jedes Synonym eine eigene Seite anlegen und optimieren. Das ist sogar kontraproduktiv.

Nehmen wir ein Beispiel: Sie vermieten eine Ferienwohnung in der Toskana. Bis vor Kurzem hätte eine Optimierungsstrategie wie folgt ausgesehen: Sie hätten beispielsweise drei Unterseiten mit den Schlüsselwörtern ‚Ferienwohnung Toskana‘, ‚Ferienappartement Toskana‘ und ‚Urlaubsdomizil Toskana‘ angelegt – für ein und dieselbe Ferienwohnung. So eine Strategie könnte heute schädlich sein, da Google bei sonst gleichen Parametern und ähnlichem Text auf der jeweiligen Seite a) von Überoptimierung ausgeht oder b) die Seite nicht richtig zuordnen kann. Sinnvoller ist es, nur eine Seite anzulegen, ein Haupt-Keyword festzulegen und moderat mit Synonymen zu arbeiten. In der Regel erkennt Google den semantischen Zusammenhang und ermöglicht es Ihrer Seite, auch für entsprechende Synonyme gute Rankings zu erzielen.

 

 

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